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Fundstück „Dry Brush Technik“

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Mein Buchvorschlag zur Dry Brush Technik

Nachdem ich eine kleine Anleitung zum Thema „Dry Brush Technik“ verfasst habe.
War ich mal wieder im Internet unterwegs, auf der Suche nach neuen Infos zum Thema.
Ich habe ein Buch gefunden mit dem Titel „Der trockene Pinsel“ von Nadja Sasch.
Hier erfahrt ihr alles über Materialien, Maltechnik und neue Anregungen.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist das Buch leider noch nicht verfügbar.
Ich habe es aber schon vorbestellt und werde sicher eine Rezension darüber schreiben.

Nachtrag: Inzwischen ist das Buch (z.B. über Amazon) erhältlich.

Dry Brush Technik Buchtipp

Ines GottschalkFundstück „Dry Brush Technik“
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Meine ersten Erfahrungen mit der „Dry Brush Technik“ – eine kleine Anleitung

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Wer kennt sie nicht – diese tollen Speedpainting Videos auf YouTube,
bei denen man kaum zwischen Original und Zeichnung unterscheiden kann.
Anfangs dachte ich diese Bilder werden mit Graphitpulver und Pinsel  gezeichnet.

Nachdem ich ewas im Internet recherchiert habe, konnte ich einige Einzelheiten zu dieser Technik
zusammen tragen und selbst ausprobieren.
Es handelt sich dabei um die sogenannte Dry Brush Technik.

Dry Brush Technik kurz erklärt:

Man zeichnet mit Ölfarbe und Pinsel auf (Aquarell)Papier und ohne weitere Malmittel wie Leinöl, etc.
Der Pinsel wird in Ölfarbe getaucht (vorzugsweise schwarz) und dann auf Küchenrolle
oder sonstigem saugfähigen Untergrund wieder „ausgedrückt“.
Bis er kaum/keine Farbe mehr abgibt – also trocken (dry) ist.

Dann beginnt man die Graubereiche des Motivs aufzubauen.Ich arbeite dabei von hell nach dunkel.
Später werden die Details mit einem dünneren Pinsel und etwas mehr Farbe heraus gearbeitet.

Am Ende ähnelt die Zeichnung sehr einer Porträtzeichnung mit Bleistift.
Sie sieht weicher und realistischer aus und zeigt bei Auflicht keine Reflexion wie bei Graphitzeichnungen.

Werkzeuge für Dry Brush Technik

Pinsel & Malutensilien

 

Meine Ausrüstung:

(4) Lidschattenpinsel – hat kurze weiche Borsten und macht sich gut für Schattierungen mit weichen Übergängen
(6) Leonhardy Gr. 4/0 – für feine Linien
(7) Leonhardy Gr. 2 – für kleinere Flächen
(8) Leonhardy Gr.10 – für größere Flächen

Mit dem Skalpell (9) schneide ich den Radiergummi (2) und erhalte so glatte Kanten um z.B. Haare besser auszuarbeiten.
Zun Ausbessern nehme ich u.a. einen Radierstift (3).

Als Maluntergrund habe ich Aquarellpapier benutzt (etwa DIN A4).
Das war sehr grob und hat die Handhabung der Pinsel und den Farbauftrag beeinflusst.

Als Malmittel habe ich schwarze Ölfarbe von Schmincke (1) verwendet.
Das Motiv war ein Kinderfoto (10), dass ich mir vorher in schwarz/weiß ausgedruckt habe.

Dry Brush Versuch Nr.1

Dry Brush Versuch Nr.1

Fazit:

Das Papier sollte feines Aquarellpapier sein. (Es gibt sicher noch Alternativen).
Es sei denn, der grobe Effekt ist gewünscht – bei Kinderzeichnungen vielleicht nicht sehr passend.
Diese Technik eignet sich gut für große Formate. Ich hatte das Gefühl DIN A4 ist zu klein.
Vielleicht lag es aber auch nur an meiner Ausrüstung.
Bei den Pinseln muss ich noch einiges ausprobieren.
Fasziniert hat mich, dass man tatsächlich radieren kann. Macht sich sehr gut bei Haaren und Highlights.

[highlight color=“green“]Dieser Artikel beruht auf meine eigenen Erfahrungen und Recherchen im Internet.[/highlight]

Ines GottschalkMeine ersten Erfahrungen mit der „Dry Brush Technik“ – eine kleine Anleitung
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